Sehenswürdigkeiten in Zürich
Die Limmat ist Abfluss des Zürichsees und teilt die Altstadt. Am Limmatquai liegen Großmünster, Wasserkirche, viele Zunfthäuser und das Zürcher Rathaus. Die meisten Häuser sind schutzwürdig, das Ortsbild um die Limmat untersteht dem Denkmalschutz.
Das Großmünster mit seinen Doppeltürmen, dem Zürcher Wahrzeichen, beherrscht das Stadtbild. Hier wirkte bis 1531 der Reformator Zwingli als Priester. Die spätgotische kleinere Wasserkirche aus dem 15. Jahrhundert wurde auf der Hinrichtungsstätte der Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula errichtet. Das Rathaus befindet sich in einem historischen Gebäude, erbaut 1694/98 im Barockstil. In der Nähe steht das Helmhaus aus dem 18. Jahrhundert; die offene Halle wird als Ausstellungsraum für junge Künstler genutzt. Viele der schönen Zunfthäuser des 17. und 18. Jahrhunderts werden als Restaurants und Hotels genutzt, wie Zunfthaus zur Saffran, zum Rüden, zur Zimmerleuten, zur Schneidern.
Auf dem linken Limmatufer, am Münsterhof, liegt Fraumünster, ein ehemaliges Benediktinerinnen-Stift aus dem 9. Jahrhundert. Hauptattraktion sind heute die von Marc Chagall geschaffenen Buntglasfenster. Gegenüber liegt das schönste Zunfthaus Zürichs, zur Meisen. Im 1757 im Rokoko-Stil errichteten Gebäude werden Schweizer Töpferarbeiten und Porzellane ausgestellt.