Kleine Einführung in die Geschichte
Der spanische Offizier Don Gaspar de Portola und ein Franziskanerpater sollten 1769 bei Monterey und San Diego Missionen und Festungen errichten. Durch einen Navigationsfehler landete man nahe der Bucht von San Francisco.
Die ersten Europäer siedelten ab 1776 in der heutigen Stadt. Spanische Militärs zogen mit 240 Siedlern, 1000 Stück Vieh und Baumaterial von Mexiko an die Bucht. Sie errichteten ein Fort, gründeten die heutige Kirche Mission Dolores sowie das Presidio am Golden Gate. Nach Franz von Assisi wurde das Gebiet San Francisco de Asís genannt. 1792 gründete der Brite George Vancouver eine kleine Niederlassung nahe Yerba Buena (die heutige Downtown). Sie wurde Ausgangsbasis für europäische und russische Siedler, Pelzhändler und Pioniere.
Erst 1834 nach der Unabhängigkeit Mexikos wurde Kalifornien von den Anglo-Amerikanern entdeckt. Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges wurde eine unabhängige Republik Kalifornien ausgerufen, aber nach wenigen Wochen am 6. Juli 1846 besetzten amerikanische Truppen Yerba Buena. Die rund 450 Einwohner des Ortes erhielten eine eigene Tageszeitung, in der am 29. Januar 1847 stand, dass ihre Siedlung von nun an San Francisco heißen sollte. 1850 wurde Kalifornien 31. Staat der Vereinigten Staaten
Der erste große Aufschwung kam 1848 mit dem Goldrausch. Glückssucher und Abenteurer strömten in Amerikas Westen. Die Bevölkerung wuchs in einem einzigen Jahr von 900 auf 20.000 an und erreichte 1850 über 50.000 Einwohner.