Kleine Einführung in die Geschichte
Im Westen von Florida am Golf von Mexico liegt Fort Myers an der Mündung des breiten Caloosahatchee Rivers. Es ist das Tor zu einer Reihe von Inseln, die der Flussmündung vorgelagert sind. Die größte Insel, Estero Island, heute auch Fort Myers Beach genannt, war das Zentrum der Wohngebiete der Calusa-Indianer. 1566 kam Pedro Menendez nach Estero Island. Zwar sicherte Menendez Florida für Spanien, konnte aber die Calusa nicht bezwingen. Auch sein Versuch, eine Jesuitenmission zu errichten, schlug fehl.
Vom 17. - 19. Jahrhundert wechselten sich spanische Indianer und kubanische Fischer in der Region ab. Seit dem frühen 18. Jahrhundert zog es euro-amerikanische Siedler in die Fort Myers Region. Später besiedelten Pioniere die Kiefernwälder um Fort Myers. Rinderzüchter trieben ihre Tiere über den heutigen McGregor Boulevard zu Schiffen, die bei Punta Rassa vor Anker lagen. Die Stadt nahm ihren Anfang mit dem 1841 während des zweiten Seminolen-Krieges (1835-1842) errichteten Fort Harvie. Später wurde es nach Colonel Abraham Myers benannt, dem Chief Quartermaster von Florida.
Der Ort begann erst nach dem Bürgerkrieg zu wachsen. 1885 zählte man erst 350 Einwohner, die Gemüse anbauten, Rinder züchteten und ihr Vieh nach Kuba verkauften. Das änderte sich 1885, als Thomas Alva Edison während einer Kreuzfahrt hier an Land ging und sich in Ort und Klima verliebte. Er kam fortan jeden Winter. Offizielles Stadtgründungsdatum ist der 24. März 1886.