Sorrentos Name geht auf den Mythos der Sirenen zurück. Durch ihren Gesang lockten und verwirrten Sie Odysseus, der sich dem Werben letztendlich doch entziehen konnte und sich mit seinen Begleitern niederließ. Die Sirenen verwandelten sich daraufhin in den Felsen „Li Galli“, im Süden der Halbinsel. Von Citrushainen umgeben thront Sorrento über den schwarzen Klippen aus vulkanischem Gestein und bietet einen Blick auf den Golf von Neapel. Auch heute noch gilt in Sorrento der originale griechische Straßenplan; schon damals wurde er zur maximalen Ausnutzung der Sonne gestaltet, ohne dabei die Kraft der erfrischenden Meeresbrisen zu beeinträchtigen.
Von vielen als Ausgangspunkt für einen Urlaub an der Amalfiküste gewählt, wäre es schade nicht einen oder zwei Tage in Sorrento zu verbringen und die Atmosphäre des 16.000 Seelen Städtchens in vollen Zügen zu genießen. Sie ist gastlich und lebhaft, Tag und Nacht, mit einem Gefühl des wahrhaft italienischen „dolce vita“.
Das Herz der Stadt ist die pulsierende Einkaufsstraße Via San Cesareo, in welcher Touristen von einem Souvenirgeschäft zum nächsten hasten und alles von lokalen Handwerkszeug und Klöppelkunst hin zum über die Regionsgrenzen bekannten Zitronenlikör („Limoncello“) kaufen können. Fernab des Tumults finden Sie elegante Designerläden und Kunstgeschäfte und um Ihren Gaumen zu verwöhnen, erstklassige Restaurants, Pizzerien und Gelaterien.

Die Stadt rühmt sich historischer Kirchen, alter Klöster und kunstvoller Paläste - ein jedes der Gebäude liefert einen einzigartigen Einblick in die lange Geschichte und eklektische Kultur der umgebenden Gemeinschaft. Tourführer unterstreichen die Bedeutung des auf das 13. Jahrhundert zurückgehenden Palazzo Veniero, der römische Kathedrale, der Basilica des Heiligen Antonio und der Überreste der ursprünglichen griechischen Verteidigungsanlagen. Zu Recht ist die Stadt stolz auf das Kloster von San Francisco, Teile dessen können bis auf das 8. Jahrhundert zurückdatiert werden.
Marina Grande, der ursprüngliche Hafen der Stadt, war einst eine eigenständige Stadt. Diese war in hohem Grade befestigt um die Einwohner vor Übergriffen der Sarazen-Piraten zu schützen. Die Überreste der alten Gatter können noch heute besichtigt werden. Es gibt eine gefestigte Fischergemeinschaft und viele köstliche Fischgaststätten die besonders prächtige Exemplare zur Schau stellen.
Die Schnellboote und die Fähren nach Capri verkehren regelmäßig von der Marina Piccola aus, in den Sommermonaten in kürzeren Abständen als im Winter. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, werden Besucher angehalten, ihre Karten im Voraus zu buchen. Vergessen Sie bitte nicht, den Fahrplan bezüglich der letzten Rückfahrt zu überprüfen! |